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Hands On: Sonos stellt mit Playbase erstes Sounddeck vor

Sonos bringt nach längerer Durststrecke mit der Playbase einen neuen Lautsprecher auf den Markt. 799 Euro soll das erste Sonos-Sounddeck kosten, genauso viel wie Sonos Playbar.  Wir durften die Playbase in einer Münchner Altbauwohnung schon einmal probe hören und haben uns die Neuheit von Aman Rafi, Senior Account Manager Central Europe, bei dieser Gelegenheit ausführlich erklären lassen (Videoclip). 

Die Playbase ist 5,8 Zentimeter flach und soll damit unter die meisten Fernseher passen, die mit Standfüßen aufgestellt sind. Und darin liegt laut Sonos auch der Grund für die Produktion eines Sounddecks, einer Kategorie, die Firmen wie Bose, LG, Canton, oder Nubert schon sehr lange im Programm haben: Laut Marktforschung hängen nur 30 Prozent der Verbraucher ihren Fernseher an die Wand. 70 Prozent stellen ihn auf. Eine Soundbar sei hier manchmal zu hoch oder zu groß. Die Playbase dagegen passe unter die meisten TV-Modelle und zwischen deren Standfüße.

Die Playbase umfasst zehn Treiber, inklusive integriertem Subwoofer. Wer den bestmöglichen Bass haben möchte, sollte trotzdem den Sonos Sub dazu nehmen. Die Base kann wie üblich mit allen anderen Speakern ins Mulitroom-System integriert und über die Sonos-App gesteuert und angespielt werden. Mithilfe weiterer Sonos-Speaker lässt sich auch ein 3.1- oder 5.1-Heimkino-System aufbauen. Ethernet-Anschluss ist ebenso vorhanden wie WLAN. In Sachen Audio-Ausgang setzt Sonos weiterhin auf eine optische Verbindung und verzichtet nach wie vor auf HDMI. Die Playbase kostet in Europa offiziell 799 Euro und ist ab 4. April erhältlich.

Unser erster Eindruck

Optisch ist die Sonos Playbase sicher eines der schicksten Sounddecks auf dem Markt. Und ihr Format ist wirklich praktisch. Klanglich waren wir beim ersten Hinhören durchaus angetan. Genaueres wird aber erst unser Test im Labor zeigen. In Sachen Funktionalität ist und bleibt Sonos gegenüber anderen Multiroom-Systemen unschlagbar. Weshalb die Playbase nicht nur als Erweiterung des TV-Klangs zu sehen ist, sondern gerne auch als Ersatzmusikanlage im Wohnraum. Uns Heimkinofreunden fehlt weiterhin der HDMI-Anschluss, der gemeinsame Steuerung und Signaldurchleitung mit und zum TV weiter erleichtern würde – von 3D-Sound á la Dolby Atmos ganz zu schweigen. 

Hier geht’s direkt zum Videoclip 

 

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